Das Forum Kirche und Gesellschaft in Kiel ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Zweck es ist, die christliche Überlieferung durch eine Auseinandersetzung mit offenen Fragen der Gegenwart der Öffentlichkeit anhand geeigneter Veranstaltungen zugänglich zu machen.
Das Forum fördert seit 1999 durch Veranstaltungen, z.B. durch Vorträge, Podiumsdiskussionen und Lesungen aus den Themenbereichen Kirche, Gesellschaft, Wirtschaft und Kunst den kritischen Dialog mit der modernen Gesellschaft und versucht damit, zur Lösung drängender Fragen beizutragen oder dazu Anstöße zu geben.
Die Veranstaltungen finden in der Regel an einem Freitagabend um 19:30 Uhr im Gemeindezentrum der katholischen Propsteigemeinde St. Nikolaus statt und sind öffentlich.
Unser aktuellen Veranstaltungen:
Wann: 30.11.2026
Wo: Gemeindezentrum St. Nikolaus, Rathausstr. 5
Referent: Prof. Dr. Manuel Stetter
Wie wir mit dem Tod als Gesellschaft und in unserem privaten Umfeld umgehen, versteht sich nicht von selbst. Auch die Funeralkultur und unsere Weise zu trauern, unterliegen einem Wandel. Neue Varianten des Bestattens und der Beisetzung kommen auf, das Verhältnis, das Hinterbliebene zu ihren Verstorbenen einnehmen, verändert sich und auch die kirchlichen Begleitungsangebote am Lebensende reagieren auf veränderte Bedürfnislagen. Der Vortrag stellt einige Tendenzen unserer aktuellen Bestattungs- und Trauerkultur vor und lädt zum Gespräch und zur Diskussion ein.
Manuel Stetter studierte Evangelische Theologie in Tübingen und Leipzig. Er leitet den Lehrstuhl für Praktische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Rostock. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Homiletik, Liturgik und Kasualtheorie, der Erforschung digitaler Religionskulturen sowie Methoden der empirischen Religionsforschung, insbesondere der Religionsethnografie.
Veröffentlichungen u.a..
Die Konstitution der Toten: eine Religionsethnografie der Bestattungspraxis (Arbeiten zur Praktischen Theologie (APrTh)), 2024
Ritualagenturen, Segensbüros und Pop-Up_Events
Analysen zur gegenwärtigen Kasualpraxis, Evangelische Verlagsanstalt, Oktober 2026
Wann: Fr. 30. Oktober 2026, 19:30 Uhr
Wo: Gemeindezentrum St.Nikolaus, Rathaustr.5, 24103 Kiel
Teilnahmegebühr: keine, wir bitte aber um eine Spende bei der Veranstaltung
Jede Person kann, unabhängig davon, wo sie sich befindet und wie sie sich verhält, sexualisierte Gewalt erleben. Für manche Menschen besteht ein höheres Risiko, in ihrem Leben Gewalt zu erfahren. Frauen sind weitaus häufiger von sexualisierter Gewalt betroffen als Männer. Menschen mit Behinderungen, nicht heterosexuelle cis-Menschen, Trans*Menschen, oder schwarze Frauen sind einem noch höheren Risiko ausgesetzt als weiße cis-Frauen. Deshalb ist es wichtig, das Zusammenwirken verschiedener Diskriminierungsformen bei sexualisierter Gewalt zu fokussieren, um besondere Vulnerabilitäten und Mehrfachdiskriminierungen sichtbar zu machen.
Christiane Micus-Loos ist Professorin für Sozialpädagogik am Institut für Pädagogik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Sie hat gemeinsam mit Katja von Auer, Stella Schäfer und Kathrin Schrader das Buch „Intersektionalität und Gewalt. Verwundbarkeiten von marginalisierten Personen und Gruppen sichtbar machen“ im Unrast-Verlag herausgegeben. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Feministische Theorien, Gender und Queer Studies, Intersektionalität, Gewaltforschung, Berufsorientierung und Lebensplanung sowie Theorien Sozialer Arbeit.
Das Forum Kirche und Gesellschaft e.V. in Kiel ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Zweck es ist, die christliche Überlieferung durch eine Auseinandersetzung mit offenen Fragen der Gegenwart der Öffentlichkeit anhand geeigneter Veranstaltungen zugänglich zu machen.
Das Forum fördert seit 1999 durch Veranstaltungen, Vorträge, Podiumsdiskussionen und Lesungen aus den Themenbereichen Kirche, Gesellschaft, Wirtschaft und Kunst den kritischen Dialog mit der modernen Gesellschaft und versucht somit zur Lösung drängender Fragen beizutragen und Anstöße zu geben.
Das Forum wird vertreten durch die gewählten Vorstandsmitglieder: